Der Stöffel-Park feiert sich selbst
Wenn Stöffelmaus & Co feiern
Alle zwei Jahre werden auf dem weitläufigen Gelände der ehemaligen Brecheranlage und des Abbaugebietes Attraktionen für Jung und Alt im Rahmen eines Stöffelfests angeboten.
Angefangen hat es im Jahr 1998. Seitdem ist das Stöffelfest immer in den geraden Jahren im August Anziehungspunkt für viele Besucher.
Veranstalter des Stöffelfests sind die „Freunde und Förderer des Tertiär- und Industrie-Erlebnispark Stöffel e.V.“, sprich: der Stöffelverein. Unterstützt wird er in der Durchführung vom Team des Stöffel-Parks.
Alle Infos zum STÖFFELFEST 2026 (28. – 30. August 2026)
Am Abend vor dem Stöffelfest feierte der Stöffelverein in Enspel sein silbernes Vereinsjubiläum in der Nissenhalle des Stöffel-Parks. Was 1999 mit 26 Gründungsmitgliedern und tollen Ideen begonnen hatte, führte schließlich zur Entwicklung und Eröffnung des Stöffel-Parks und zu einem sehr aktiven Verein mit mehr als 820 Mitgliedern.
Festliche Eröffnung
Der 1. Vorsitzenden des Stöffelvereins, Dieter Wisser, begrüßte zahlreiche Gäste und Vereinsmitglieder. Der stellvertretende Vorsitzende Dr. Wolfgang Dörner führte durch das Programm und begrüßte Frau Dr. Sylvia Schwab – die Schwester des letzten Gesellschafter-Geschäftsführers der Firma J. G. Adrian. Sie entführte die Anwesenden in ihre Kindheit zu den Besuchen im Stöffel-Steinbruch und ließ die Zuhörenden teilnehmen an ihren Erinnerungen an den Betrieb, die staubige Luft und auch die Geräuschkulisse, die damals auf dem Gelände vorherrschte, aber auch an die Menschen, die damals in Enspel lebten und arbeiteten. Zum Ende ihres Vortrags lobte Frau Dr. Schwab die „geniale Idee, hier einen Industriepark zu errichten“ und bedankte sich im Namen der Familie Adrian für die Erhaltung des ganzen Ensembles. Dabei hob sie auch hier das Engagement der Menschen und besonders die ehrenamtlichen Tätigkeiten im und am Stöffel-Park hervor.
„Mensch und Stein“ wirft einen Blick in die Vergangenheit
Im Anschluss begeisterte der Schwarz/Weiß-Film „Mensch und Stein“ von Karl-Gabriel Adrian über die Entstehung, Bearbeitung und Verwendung des Basalts die anwesenden Zuschauer. Für die musikalische Untermalung sorgte hier Stefan Bauer sehr passend mit dem Stück „Ain’t She Sweet“ von Lou Gold and The Melody Man aus dem Jahr 1927. Der wissenschaftliche Berater des Vereins, Dr. Michael Wuttke skizzierte in seinem Vortrag, wie der Stöffel-Park zu dem wurde, was er heute ist, und die Naturschutzbeauftragte Michaela Nilius berichtete über ihre Aktivitäten und Veranstaltungen im Stöffel-Park. Zum Schluss gab Jürgen Baldus anhand der immer pünktlich zum Stöffelfest erscheinenden Plakette der Oldtimerfreunde einige Anekdoten zum Besten, die für zahlreiche Lacher bei den Gästen sorgten. Grußworte befreundeter Vereine und Amtsträger rundeten die Veranstaltung ab.
Historisches, das die Besucher begeisterte
In die Vergangenheit zurückversetzt fühlten sich auch so manche Besucherinnen und Besucher im Stöffel an den folgenden beiden Tagen. Dort gab es beim diesjährigen Stöffelfest alte Kulturtechniken wie das Schmieden, Töpfern und die Arbeit mit Rückepferden ebenso zu bestaunen wie zahlreiche Oldtimer-Nutzfahrzeuge und Baumaschinen. Ein Highlight war die Dampfwalze Julia, deren 100. Geburtstag bereits durch die Medien ging. Sie zog einen Anhänger, auf dem Groß und Klein mitreisen durfte. Weitere Mitfahrgelegenheiten boten Christoph Stahl und Hans Pietsch im ehemaligen Bahnanschluss der Firma Adrian an „ihrem“ Lokschuppen: Zwei historische Dieselloks werden dort betriebsbereit gehalten und präsentiert.
Baumaschinen satt
„Mit Baujahren ab etwa 1950“, so Jürgen Baldus, ein ortsansässiger Transportunternehmer, „decken die mehr als 150 gezeigten Fahrzeuge eine Entwicklung von mehr als 40 Jahren ab. Die Baumaschinen, Hochlöffelbagger O&K RH18, Schwenkradlader Ahlmann, Radlader Kaelble SL12 und SL18, Zettelmeyer ZL4000 sowie IHC DH60 zeigen nahezu alles, was in den Abbaubetrieben zum Einsatz kam. Hierbei muss erwähnt werden, dass der Schwenklader Ahlmann und Kettenbagger O&K RH18 Originale aus dem Steinbruch Adrian sind und fabrikneu in den Einsatz kamen. Diese Maschinen wurden durch die Stöffelvereins-Mitglieder Markus Hilpisch und Lothar Häbel repariert, teilrestauriert und ständig gewartet.“
Jürgen Baldus: Die eigene Lebensgeschichte ist eng verwoben mit dem Stöffel
Baldus weiß, wovon er spricht. Seine eigene Lebensgeschichte ist eng verwoben mit dem Basaltabbau am Stöffel. Sein Vater Helmut gründete 1950 sein Fuhrunternehmen und führte 1955 die Transporte des Basaltgesteins von der Bruchwand an die Brecheranlagen mittels LKW durch. Jürgen selbst sprang in frühester Jugend ein, wenn ein LKW im Steinbruch bedient werden musste. Schließlich übernahm er den väterlichen Betrieb, den er mittlerweile mit seinem Sohn Max gemeinsam führt. So erstaunt es nicht, dass er langjähriger und leidenschaftlicher Mitorganisator des Oldtimer-Treffens für Nutzfahrzeuge- und Baumaschinen am Stöffelfest ist. „Ohne Engagement von Menschen wie Jürgen ist ein solches Fest ebenso undenkbar wie die erfolgreiche, 25jährige Geschichte des Stöffelvereins“, ist sich Dieter Wisser sicher. Als Gründungsmitglied und jahrzehntelanger Vorsitzender des Vereins organisiert er schon seit 1998 alle zwei Jahre die Stöffelfeste – außer 2020 aus bekannten Gründen.
Stöffelverein: Verschiedene Interessengruppen vereinen
Dabei versteht sich der Verein, so Wisser, als ein Dach, das verschiedene Interessensgruppen beherbergt. Die Vielfalt der Themen und Darbietungen am Stöffelfest trägt dem Rechnung. Der traditionelle ökumenische Gottesdienst auf der Basaltbühne wird begleitet von dem Musikverein „Harmonie“ Bellingen e.V., der bei seinem anschließenden Vormittagskonzert in der Nissenhalle zur Hochform aufläuft. Während am frühen Nachmittag auf dem Marktplatz vor der Historischen Werkstatt die Westerburger Turmbläser das Programm eröffnen, gefolgt von Tänzen der Kindergruppen und Sportvereine, zeigen im Café Kohleschuppen die Künstlerinnen und Künstler der Gruppe HeimArt Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen.
Davor wird wenig später die Einmannband Mellow Yellow mit dem Saxophon einen gepflegten musikalischen Hintergrund liefern, und dahinter stellen Naturschutz-, Jagd- und Forstverbände sich und ihre Arbeit vor. All das zieht bei strahlendem Wetter an die 7.000 Besucherinnen und Besucher an, so schätzt Carmen Engel, langjährige Mitarbeiterin des Stöffel-Parks. Einige von ihnen folgen Führungen im Steinbruch zu den Themen Basaltabbau, Erdgeschichte, Amphibien und Bienen.
Alle Beteiligten sind sich einig: Das Stöffelfest 2024 war eine großartige Veranstaltung!
Weitere Impressionen
(Text: Wolfgang Dörner, Fotos: Sabine Dörner)
Das Stöffelfest 2022 findet am 27. und 28. August 2022 statt
Nach vier Jahren ist es endlich wieder soweit – am Stöffel wird gefeiert. Es wird schon seit langem eifrig geplant, was alles an diesem langen Wochenende passieren soll. Hier der aktuelle Stand. Übrigens: Der Freitag ist vor allem dem Aufbau und der Anreise vorbehalten und dient allen zum „Eingrooven“ – der offizielle Starttermin des Stöffelfests ist dann 8 Uhr am Samstag!
Für den Überblick einfach den Stöffelfest-Plan herunterladen!
Freitag, 26. August 2022
- ab 15.00 Uhr: Anreise der Oldtimer
- ab 17.00 Uhr: Imbiss- und Getränkepavillons geöffnet
- Musik mit DJ in der Nissenhalle
- Filmvorführungen „Feuerberg und Stöffelmaus“ in der Stöffelhalle um 16.30 Uhr und um 18.00 Uhr
Samstag, 27. August 2022 (8 bis 18 Uhr)
- 8:00 Uhr bis 10:00 Uhr:
Frühstück in der Nissenhalle - 11:00, 14:00 und 16:30 Uhr:
Florian Havranek, Geschäftsführer der Umweltagentur PatentWestern aus Dreisbach spricht über „Die Entwicklung des Waldes“, im Anschluss daran steht er für Fragen zur Verfügung (im Bereich Rückepferde/Mobiles Sägewerk) - 10:00, 11:30, 12:30, 13:30, 17:00 und 18:00 Uhr:
Historisches Sägewerk – Vorstellungen - 10:30, 12:00, 13:00, 14:30, 16:00 und 17:30 Uhr:
Rückepferde – Vorstellungen - 12.00, 14.00, 16.00 und 18.00 Uhr:
Filmvorführungen „Feuerberg und Stöffelmaus“ in der Stöffelhalle - ab 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr stündlich:
spannende Brecherführung mit Michael Lochner und Egon Negd (Start am Info-Stand oben bei der Seilerei, Dauer ca. 30 – 45 Minuten) - ab 14:00 Uhr:
musikalische Unterhaltung mit der One-Man-Band „Mellow Yellow“ - 15:00 Uhr:
Vernissage der Kunstausstellung „HeimART“ im Café Kohleschuppen mit Arbeiten von sechs KünstlerInnen aus den Hornistergemeinden - 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr:
der Lokschuppen Adrian ist geöffnet - mit dabei: Messerschmiede Ebach und „Wildheart-Jewels” – Jagd- und Naturschmuck Daniela Greis (hinter dem Café Kohleschuppen)
- Töpferei Marliese Fürst aus Alpenrod ist mit einem Verkaufsstand dabei
- das Infomobil Jagd und der „Wildladen” aus Hattert kommen (hinter dem Café Kohleschuppen)
- die historische Straßenwalze Julia fährt durch den Stöffel-Park
- fachkundige Führungen durch die Industrieanlagen, die Historische Werkstatt oder das TERTIÄRUM
- Modellbauausstellung im TERTIÄRUM
- Lkw-Oldtimer und Nutzfahrzeuge in Aktion auf dem Gelände
- musikalische Unterhaltung mit DJ in der Nissenhalle („open end“)
Sonntag, 28. August 2022 (8 bis 18 Uhr)
- 8:00 bis 10:00 Uhr:
Frühstück in der Nissenhalle - 10.00 bis 11:00 Uhr:
Ökumenischer Gottesdienst auf der Basaltbühne, musikalisch begleitet vom Musikverein Bellingen - 11.00 Uhr bis 13.00 Uhr:
Frühschoppenkonzert bei der Nissenhalle mit dem Musikverein Bellingen - 11:30, 13:30 und 16:00 Uhr:
Florian Havranek, Geschäftsführer der Umweltagentur PatentWestern aus Dreisbach spricht über „Die Entwicklung des Waldes“, im Anschluss daran steht er für Fragen zur Verfügung (im Bereich Rückepferde/Mobiles Sägewerk) - 11:00, 12:30, 16:30 und 17:30 Uhr:
Historisches Sägewerk – Vorstellungen - 10:30, 12:00, 14:30, 15:00, 17:00 und 18:00 Uhr:
Rückepferde – Vorstellungen - 12.00, 14.00, 16.00 und 18.00 Uhr:
Filmvorführungen „Feuerberg und Stöffelmaus“ in der Stöffelhalle - ab 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr stündlich:
spannende Brecherführung mit Michael Lochner und Egon Negd (Start am Info-Stand oben bei der Seilerei, Dauer ca. 30 – 45 Minuten) - 13.00 und 15.30 Uhr:
Vorführung Rettungshundestaffel - 13.45 Uhr:
Trompetenspieler am Bremsberg - 14.00 bis 16.00 Uhr:
50jähriges Jubiläums der Verbandsgemeinde Westerburg: Tanzgruppen, Musik- und Gesangvereine aus den Dörfern stellen sich mit Darbietungen vor - 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr:
der Lokschuppen Adrian ist geöffnet - mit dabei: Messerschmiede Ebach und „Wildheart-Jewels” – Jagd- und Naturschmuck Daniela Greis (hinter dem Café Kohleschuppen)
- Töpferei Marliese Fürst aus Alpenrod ist mit einem Verkaufsstand dabei
- das Infomobil Jagd und der „Wildladen” aus Hattert kommen (hinter dem Café Kohleschuppen)
- fachkundige Führungen durch die Industrieanlagen, die Historische Werkstatt oder das TERTIÄRUM
- Oldtimer-Lkw und Nutzfahrzeuge Ausstellung
- die historische Straßenwalze Julia fährt durch den Stöffel-Park
Veranstaltungsende am Sonntag: ca. 18:00 Uhr
Die Verbandsgemeinde Westerburg wird 50 Jahre alt!
Zu diesem Anlass werden am Sonntag verschiedene Vereine und Ortsbürgermeister an der Bühne Marktplatz vor der Alten Schmiede zusammentreffen und das Jubiläum gebührend würdigen.
13.50 Uhr: Beginn
13.50 Uhr: Bläser Musikverein Bellingen (oberhalb des Marktplatzes/Bremsberg)
14.00 Uhr: Eröffnung durch Moderator Thomas Ziomek, Rotenhain
14.05 Uhr: Ortsbürgermeister Pierre Held, Stockum-Püschen
14:10 Uhr: Kindertagesstätte Stöffelkids, Stockum-Püschen
14.25 Uhr: Ortsbürgermeister Dieter Wisser, Enspel
14.30 Uhr: Zwei Tanzgruppen TSG Enspel e.V.
15.00 Uhr: Ortsbürgermeister Michael Wisser, Bellingen
15.05 Uhr: Chorgemeinschaft Bellingen-Hölzenhausen
15.35 Uhr: Ortsbürgermeister Weingarten, Langenhahn
15:40 Uhr: Ende
„Feuerberg und Stöffelmaus” – der Film zur Maus
Erleben Sie die Geschichte des Stöffel – eine Zeitreise von der Welt des Tertiärs über die Anfänge des industriellen Basaltabbau bis hin zu spektakulären Fossilienfunden. Die beeindruckende Dokumentation „Feuerberg und Stöffelmaus“ von Naturfilmer Stefan Tannenberg wird an allen Tagen in der Stöffelhalle aufgeführt!
Filmvorführungen „Feuerberg und Stöffelmaus“ in der Stöffelhalle (Trailer (Youtube))
Freitag, 26. August 2022, um
- 16.30 Uhr
- 18.00 Uhr
Samstag, 27. August 2022, und Sonntag, 28. August 2022, jeweils um
- 12.00 Uhr
- 14.00 Uhr
- 16.00 Uhr
- 18.00 Uhr
Ein Fest für die ganze Familie
Der Eintritt (gültig an beiden Tagen) beträgt für Erwachsene 5,– EUR, für Kinder von 6 bis 14 Jahren 3,– EUR, für Anwohner (Enspel, Stockum-Püschen, Nistertal) 2,50 EUR.
Für Mitglieder des STÖFFELVEREIN ist der Eintritt nach Vorlage des Mitgliedsausweises frei.
Viele Besucher kamen – und trotzdem war das mehrtägige Event sehr gemütlich, das im Stöffel-Park in Enspel gefeiert wurde.

Der Samstag fing stürmisch an. Das gute und günstige Frühstück in der Nissenhalle hatte aber für ein paar Reserven bei den Besuchern und Teilnehmern gesorgt. Und die rüstigen Oldtimer sind bei jedem Wetter ein strahlender Anblick.

Am Sonntag sah alles gleich sonniger aus. Die vielen Besucher scharen sich hier um die Auftritt der Kids aus den umliegenden Ortschaften.

Die Modellbauer waren da, es gab die wunderschöne Fotoausstellung zur Süddeutschen Meisterschaft zu sehen, die Verladestation ließ eine Rangierlok fahren, Kinder aus der Umgebung traten auf und zeigten Tänze, es wurde gebastelt und getöpfert …

Der Kreisimkertag fand auch beim Stöffelfest statt, was eine große Bereicherung war. Die Zusammenarbeit soll weitergeführt werden. Für bienenfreundliche Pflanzen wurde geworben, es gab Honig zu kaufen und es wurde gebastelt.

Die Rettungshundestaffel Westerwald informierte ausführlich und mit Witz über ihre Tätigkeit. Auch an Musik fehlte es nicht. Der Musikverein Bellingen spielte auf und der Alleinunterhalter Mellow Yellow unterhielt die Café-Kohleschuppen-Besucher.
(Text und Fotos: Tatjana Steindorf)
Die Westerwälder Zeitung hat natürlich auch darüber berichtet:

Hier können Sie sich den Plan für das Stöffelfest 2018 herunterladen.
Das große Stöffelfest für Groß und Klein findet in Enspel am Samstag und Sonntag, 25. und 26. August 2018, statt. Es gibt die verschiedensten Attraktionen. Die Oldtimer fahren schon am Freitag herbei. Und ganz viel Spaß für Kinder. Und alles für einen sehr kleinen Preis. Nutzen Sie den Vorverkauf für die Eintrittskarten in der Infothek des Stöffel-Parks, so kommen Sie schneller an Ihr Ziel! (Mehr dazu finden sie am Ende des Textes!)

Das wird ein Fest – mit Oldtimern, Unterhaltung und Kinderspaß
Die Dampfmaschine Julia (Dampfstraßenwalze „Henschel“) von Fa. Mann, Langenbach bei Kirburg, wird anreisen, ihr Pendant, Romeo, die Original-Dampfmaschine (Lanz-Lokomobile) soll dann schon auf sie warten. Das erfüllt die Stöffelfans mit großem Stolz und Freude, denn dieser Romeo wird ab jetzt ständiges Ausstellungsstück im Stöffel-Park sein!

Die Veranstalter freuen sich, dass der Kreisimkertag an beiden Tagen im Stöffel-Park gefeiert wird. Das passt hervorragend zu dem Stöffel-Konzept, das bei aller Feierfreude Wert auf einen naturgemäßen Umgang mit Fauna und Flora legt. Nutzen Sie die Präsenz der Imker für ein informatives Gespräch.
Eine Ausstellung herausragender Fotografien der Süddeutschen Fotomeisterschaft ist im Museumsgebäude TERTIÄRUM zu sehen. Die Westerwälder Fotofreunde sind 2018 Ausrichter des Wettbewerbs.

Auch Modellbauer zeigen hier ihre Werke im Tertiärum. Die Ergebnisse ihrer Bastelkunst kann bestaunt werden. Motorräder und Feuerwehrfahrzeuge waren unter anderem beim Stöffel-Fest in 2016 zu sehen. In ruhiger Atmosphäre stehen die Modellbauer gerne für ein Fachgespräch bereit und haben sicher auch einige Tipps zu bieten.
Die Rettungshundestaffel zeigt Vorführungen am Brecher 1 und zwar Samstag und Sonntag. Und ein Schmied wird an beiden Tagen seine Künste zeigen. Ein Stand mit Edelsteinen gibt es auch.
Der Stöffel-Park stellt sich an beiden Tagen mit kleinen Führungen gerne näher vor. Im Lokschuppen der Firma Adrian sind samstags und sonntags zwei Rangierloks in Aktion zu sehen.
Deftiges Essen wartet im oberen Geländebereich. Am Samstag und Sonntag beginnt der Morgen mit einem Frühstücksbüffet in der Nissenhalle. Und bei den Imkern gibt es Honig und Waffeln.
Die Schwerpunkte am Samstag und Sonntag
Samstag ist Oldtimertag! Von 10 bis 18 Uhr. Die alten, schönen Nutzfahrzeuge zeigen sich – viele reisen Freitagnachmittag an – und ihre Besitzer kommen für einen gemütlichen Plausch zusammen. Weil’s so gemütlich ist, wird bereits freitagabends bei DJ-Musik noch einige Stündchen zusammengesessen.

Kinderattraktionen und mehr am Sonntag: Das Stöffel-Park-Team lädt zu Spiel und Spaß rund um die Alte Schmiede ein. Unterstützung bekommt es vom Bergbaumuseum Sassenroth und der Jugendfeuerwehr Hornister, auch das Landschaftsmuseum ist dabei. Das Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen lädt zum Töpfern ein!
Unterhaltsame Auftritte bietet die TSG Enspel und der Kindergarten von Stockum-Püschen, die Stöffel-Kids. Kaffee und Kuchen gibt es im Café Kohleschuppen – ab 14 Uhr kommt Livemusik hinzu. Ein originelles Gefährt stellt der Verein Historica aus Rotenhain vor: die Furzkest.
Der Gottesdienst beginnt um 10.30 Uhr auf der Basaltbühne und der Musikverein Bellingen lässt von sich hören.

Eintritt und Orientierung
Das Programm für das Stöffel-Fest wird mit Wegeplan beim Eintritt überreicht. So können Sie sich problemlos orientieren. Veranstalter ist der Stöffelverein, der mittlerweile mehr als 500 Mitglieder zählt, in Kooperation mit dem Tertiär-, Industrie- und Erlebnispark Stöffel.

Eintritt
Die Eintrittsbändchen gibt es im Stöffel-Park (Telefon 02661 9809800) in Enspel, täglich 10-18 Uhr. Sie sind für beide Tage gültig:
- Erwachsene: EUR 5 für beide Tage
- Kinder: EUR 3 für beide Tage
- Ortsansässige: EUR 2,50 gültig für beide Tage. Das gilt für Bürger aus Nistertal, Stockum-Püschen und Enspel, bitte Personalausweis beim Kauf vorzeigen.
- Stöffelverein-Mitglieder haben eine Zauberkarte: Wer den Ausweis vorzeigt, hat freien Eintritt.
- Gottesdienstbesucher zahlen zunächst Eintritt, wenn sie allerdings nur für den Gottesdienst kommen, gibt es das Geld wieder zurück (bis 12 Uhr), ansonsten dankt der Stöffelverein für die Spende!
Park and Ride
Parkmöglichkeiten gibt es am Friedhof in Nistertal.
In Enspel: ausgewiesene Parkplätze Stöffelstraße/Adrianstraße, Basaltinstraße und dortige Firmengelände nach Anweisung der Freiwilligen Feuerwehr.
Der Shuttle-Bus (19-Sitzer) bringt Sie halbstündig ans Ziel.
Samstag: Beginn um 10 Uhr
Sonntag: Beginn um 9 Uhr
Die Haltestationen der Rundfahrt
Beginn: Haltestelle in Nistertal am Parkplatz Friedhof
Enspel: Müllserbitz/Lokschuppen Adrian – Dorfmitte Stöffelhalle – Wendehammer Basaltinstraße
Stöffel-Park: Eingang/Kasse – Parkplatz Kipperbuden – Platz am Stöffelsee
Außerdem werden an beiden Tagen jeweils zwei Sonderfahrten zum Stöffel-Aussichtsturm in Stockum-Püschen angeboten (je 13 und 16 Uhr). Nach ca. 30 Minuten Aufenthalt kommt wieder der Shuttlebus vorbei.
Hier können Sie sich den Plan für das Stöffelfest 2018 herunterladen.
(Fotos: Uwe Röder-Moldenhauer (3); Tatjana Steindorf (3))
Traumhaftes Sommerwetter belohnte die Organisatoren und Aktiven des Stöffel-Vereins und des Stöffel-Parks für ihre Bemühungen ein mehr als unterhaltsames und abwechslungsreiches Programm für das Stöffel-Fest auf die Beine zu stellen.
Alle zwei Jahre steppt hier die Stöffel-Maus
Alle zwei Jahre werden auf dem weitläufigen Gelände der ehemaligen Brecheranlage und des Abbaugebietes Attraktionen für Jung und Alt im Rahmen eines Stöffel-Festes angeboten. Unter dem Motto „Ganz schnell viel erleben“ zogen die vielen Besucher aus nah und fern von Stand zu Stand, von einer sportlicheren Aktion zur anderen, um sich anschließend mit einem kühlen Getränk zu belohnen.
Und es war ein Programm, das nicht etwa auf den Besucher ausgerichtet war, der zum ersten Mal den Stöffel-Park besucht. Das Programm war dazu auch an die Personen gerichtet, die schon zu den Fans der „Stöffel-Maus“ gehören, und die ebenfalls mehr als unterhalten wurden.
Faszinierende Nutzfahrzeug-Oldtimer
Die Unterhaltung fing schon am Samstag mit der Anreise von über 100 Oldtimer-Nutzfahrzeugen an, die sich, „blitzblank geputzt“, in Reih und Glied auf dem weitläufigen Gelände präsentierten. Alle standen sie da, die Mercedes und MAN, vom Sattelschlepper bis hin zum Silolaster. Dazwischen unzählige Hobby-Fotografen die ihre „Lieblinge“ auf einem Chip oder einem Film festhielten um gleichzeitig Fachgespräche über Turbo-Motoren und hohen PS-Zahlen zu führen. Gleichzeitig wurde den Besitzern der alten Lkw auch die Gelegenheit geboten, diese in Aktion zu zeigen. „Zu den Hauptattraktionen gehört zweifelsohne das Ladefahrzeug Allmann“ wusste Stöffel-Geschäftsführer Martin Rudolph zu berichten. Dieses Werksfahrzeug aus dem Jahr 1958 war bis in die 70er Jahre hier beim Basaltabbau im Dienst, wurde anschließend mehrmals weiterverkauft, um jetzt vom Stöffelverein restauriert präsentiert zu werden.
Auch ein O&K-Bagger vom Typ RH8 (Baujahr 1983) wurde von Vereinsmitgliedern instand gesetzt. Dazu musste sogar der Dieselmotor ausgetauscht werden. Jetzt läuft er wieder lautstark und kann zum Schauladen eingesetzt werden.
Auf dem Gelände die großen, im TERTIÄRUM die kleinen Wagen
Am zweiten Tag wurde das Programm durch zahlreiche Attraktionen erweitert, die gleich am Eingang zum weitläufigen Gelände mit der Modellbauer-Ausstellung im TERTIÄRUM ihren Anfang hatte. Unweit davon, rund um das Gelände der Historischen Werkstatt, lockte nach einem ökumenischen Gottesdienst auf der Basaltbühne der beliebte Handwerkermarkt. Hier zu sehen waren Handwerker, die einen Einblick in das Schmiedehandwerk und das Bäckerhandwerk gaben und auch ein Pflasterer arbeitete unter der heißen Sonne. Dazu bauten viele Hobbyisten Stände auf, um ihre Produkte zu verkaufen.
Von besinnlich bis sportlich – es gab reichlich Auswahl
Es galt an diesem Tag viel Zeit mitzubringen. Denn es ging Schlag auf Schlag weiter. Wer nur genießen und einen Blick riskieren wollte, den zog es vom Vorbrecher über die Stellmacherei bis hin zum Industriedenkmal-Ensemble. Eine besinnliche Pause war im Steinbrucherlebnisgarten möglich. Wer aber aktiv werden wollte, der hatte die Möglichkeit, sich am Brecher 1 einzufinden. Hier ging es hoch hinaus beim Klettern an der Brecherwand und es bestand die Möglichkeit sich abseilen zu lassen oder die Riesenrutsche zu nutzen. Wer sich von hoch oben aus der Wand hat abseilen lassen, war genau richtig, um den Mitgliedern der DRK-Rettungshundestaffel Westerwald bei ihren Aktionen zuzusehen.
Auch die Wissenschaft kam nicht zu kurz
Besonders bei den kleinen Besuchern beliebt war der Besuch der Fossillagerstätte wo die Abteilung Landesarchäologie/Erdgeschichte der Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE) Rheinland-Pfalz mit ihren Mitarbeitern einiges aus der Geschichte und der Entstehung des Stöffel-Parks zu erzählen wussten. Während hier die großen Besucher lauschten, nutzen die kleinen Besucher die Gelegenheit, selbst nach einer Stöffel-Maus in dem Schiefer zu suchen. Wem hier der Sinn nach einer Pause stand, hatte die Möglichkeit, sich im Container-Kino über die Geschichte des Stöffels zu informieren. Bereitwillig gaben die Mitarbeiter der GDKE hier Auskunft. Auch darüber, dass im nächsten Jahr ein fester Tag angelegt wird, an dem die Mitarbeiter der GDKE den Besuchern des Stöffel-Parks Auskünfte über ihre Arbeit geben wollen. Dies alles im Rahmen der archäologischen Landesausstellung 2017, in deren Rahmen die Fossillagerstätte in Enspel ein Schwerpunkt sein wird. Wie von Markus Poschmann hier zu erfahren war, soll wöchentlich der Donnerstag dafür eingeplant werden.
Stöffel-Park „mobil“
Abgerundete wurde das mehr als unterhaltsame Programm mit Hubschrauberflügen, Platzkonzerten in der Nissenhalle und der Basaltbühne. Sonderfahrten wurden dazu angeboten mit einem MAN-Schienenbus VT 25 sowie Straßenwalze Julia, die zischend und pfeifend über das Gelände fuhr.
(Text und Fotos: Klaus Dieter Häring; Textüberarbeitung: Sabine Karbowy)
Tatjana Steindorf hat sich an einigen Stellen des Stöffel-Parks ganz genau umgesehen.
Beim Spieleparcours gab es tolle Stationen zu bewältigen. Mit ruhiger Hand und großer Konzentration bauten die Kinder ihre Steintürme bei Stöffel-Mitarbeiterin Michaela Geibert. Der Gewinner (nicht im Bild) war Max mit 77 Zentimetern.
Aus Leichlingen war auch Spedition Bauer vertreten beim Stöffelfest 2016. Hier lehnt Herr Bauer an dem Lkw des Mitausstellers.
Peter Abel war mit seiner Waffen- und Messerschmiede auf dem Stöffel-Fest vertreten. Noch wohnt er schwerpunktmäßig in Frankfurt – aber seine (Un-)Ruhetage will er im Westerwald verbringen.
Die Liebe zur Holzmaserung konnten die Besucher beim Stand von Horst Reis (Willingen) entdecken. Seine Schalen und anderen Holzarbeiten zeigen immer ein unverwechselbares, eigenes Gesicht – natürlich schön.
Der Stöffel und die Modellbauer haben eine besondere Beziehung. Neben dem Modellbauteam Westerwald stellten auch Gleichgesinnte aus Lübeck und Augsburg aus. Das Hobby verbindet – und die Nord- und Süddeutschen haben längst auch zum Stöffel-Park eine innige Beziehung aufgebaut. Das Modellbauteam Westerwald Rüdiger Hilpisch und die Gäste Heike und Detlev Passow (bei Lübeck, Schleswig-Holstein) sowie Rosi und Andreas Bitzer (bei Augsburg, Bayern) hatten auf jeden Fall viel Freude an den unterschiedlichen Modell-Landschaften und -Fahrzeugen.
Daniel hat’s genossen – das Abseilen und die Seilbahnfahrt waren für ihn ein großer Spaß.
(Text und Fotos: Tatjana Steindorf)
„Feuerberg und Stöffelmaus”
Die beeindruckende Dokumentation „Feuerberg und Stöffelmaus“ von Naturfilmer Stefan Tannenberg wurde auf dem Stöffelfests 2022 in der Stöffelhalle aufgeführt!
Weitere Veranstaltungen des Stöffelvereins
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